DISKUSSION: Ali Sina’s Aufruf an alle Moslems der Welt

Ali Sina ist der Name von einem Kanadischen Aktivisten, ehemaliger Moslem aus dem Iran, heute Atheist, und ein lautstarker Islamkritiker. Er ist der Gründer von Faith Freedom International, ein grassroots movement von EX-Muslimen. Ali Sina’s Ansichten werden von seinen Kritikern als Islamophobic bezeichnet. Da sich in der ehrenamtlichen „Welcome Refugees‘ Szene nur wenige mit negativen Meinungen über den Islam auseinandersetzten, auch nicht mit Warnungen von Ex-Muslimen aus der Region kommend wo die meisten Flüchtlinge herkommen,  posten wir hier auf unsererm blog Ali Sina Behauptungen, um die Diskussion zu diesem Thema nicht vom Tisch zu wischen:

Von Ali Sina
…Der Islam teilt die Welt in Zwei Haelften: Darul Harb (Land des Kriegs) und Darul Islam (Land des Islam). Darul Harb ist das Land der Unglaeubigen. Von Moslems wird verlangt diese Laender zu infiltrieren, fuer den Islam zu werben und Kinder zu kriegen bis ihre Zahl sich so gemehrt hat dass sie einen Krieg beginnen koennen um die Leute dort zu bekaempfen und zu toeten und um ihnen den Islam aufzuerlegen so dass das Land zum Darul Islam uebergefuehrt wird.

Um gerecht zu sein muessen wir diesen Verrat verurteilen. Es ist ein Missbrauch von Vertrauen. Wie koennen wir in den Laendern die uns aufgenommen und beherbergt haben Kriege beginnen? Wie koennen wir die toeten die mit uns Freundschaft geschlossen haben? Und doch ob wir es wollen oder nicht sind wir Knechte in diesem islamischen Imperialismus geworden. Wenn ihnen dies als zu grauenhaft erscheint muss ich Sie fragen wie Sie eine Doktrin unterstuetzen koennen die so hinterhaeltig und gnadenlos ist? Schauen wir doch mal was Islam Experten zu diesem Thema sagen :

Zum Artikel hier

Hier zum Artikel in Engisch von Alis Sina : Why I left Islam

 

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Themendossier Islam und Menschenrechte

Das Verhältnis von Islam und Menschenrechten wird seit Jahrzehnten intensiv und teilweise sehr kontrovers diskutiert. Die Diskussion ist komplex, weil es bekanntlich weder «den Islam» als einheitlichen Block gibt, noch das Verständnis der Menschenrechte immer dasselbe ist.

Von http://www.humanrights.ch

Das vorliegende Themendossier gliedert sich wie folgt:
Muslimische Sichtweisen
Kontext des islamischen Rechts / Islamische Menschenrechtserklärungen / Menschenrechtsverständnis
Spannungsfelder
Religionsfreiheit und religiöse Minderheiten / Gleichberechtigung von Frau und Mann / Kinderrechte / Meinungsäusserungsfreiheit / Recht auf Leben und körperliche Integrität / Weitere Problemfelder
Islam in Europa
Euro-Islam / Rechtsstaatlichkeit / Muslimfeindlichkeit

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Debatte über Teilnahme an Al-Quds-Tag – Israel-Hass unerwünscht

Debatte über Teilnahme an Al-Quds-Tag
Israel-Hass unerwünscht
Die Grünen entscheiden sich auf ihrer Landesmitgliederversammlung gegen eine harte Linie gegenüber dem Islamischen Zentrum Hamburg.

Artikel hier:HAMBURG taz

Hintergrund:
Die Grünen wollen es im Umgang mit dem Islamischen Zentrum Hamburg (IZH) bei guten Worten belassen. Ein Antrag, unter anderem gestellt von AG F+M Berater Pul Nellen, der Konsequenzen vorsah, wenn Partner der Muslim-Staatsverträge Antisemitismus unterstützen, wurde auf der Landesmitgliederversammlung am Samstag abgelehnt. Stattdessen beschwor eine große Mehrheit den gemeinsamen Wertekanon, auf dem die Verträge beruhten und wünschte sich „von den Vertragspartner*innen ein klares Zeichen, dass eine Teilnahme an Demonstrationen wie dem Al-Quds(Jerusalem)-Tag nicht mit diesem gemeinsamen Wertekanon vereinbar ist“.
Dabei geht es um die jährlichen Fahrten von HamburgerInnen zu einer Demonstration in Berlin, bei der die Befreiung Jerusalems von der israelischen Besatzung gefordert wird. Das IZH sei „der verlängerte Arm des Gottesstaates Iran“, sagte Reza Alipour, der den ursprünglichen Antrag stellte. Es werbe „im Rahmen von Gebetsveranstaltungen jedes Jahr zur Teilnahme an der Hass-Demonstration, worauf sich immer mehrere vollbesetzte Busse auf den Weg nach Berlin machen“.

Der Landesvorstand wolle mit seinem Gegenantrag die Gefühle der Muslime schonen. Das sei aber bei klar entwickelten antisemitischen – nicht anti-israelischen – Positionen unangebracht. „Die Dinge nicht beim Namen zu nennen, ist ein Schritt zur Duldung“, sagte Alipour. „Wenn jemand seine Frau schlägt, sagen wir ‚hör ’ auf!‘ und nicht, ‚es wäre wünschenswert, dass Du sie nicht schlägst. ‘

Laut Verfassungsschutz fuhren mindestens 200 Leute aus dem Umfeld des Hamburger IZH mit Sitz in der Blauen Moschee zum Al-Quds-Tag nach Berlin.

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AG F+M Teilnahme an Bassam Tibi’s Vortrag „Europa ohne Identität? Europäisierung oder Islamisierung“

Mitglieder unserer AG F+M trafen heute Bassam Tibi und nahmen an seiner Buchvorstellung „Europa ohne Identität?
Europäisierung oder Islamisierung“ teil.
Der Islamwissenschaftler Bassam Tibi hat einst den Begriff des „Euro-Islam“ geprägt. Er glaubte lange daran, dass der Islam von diesem Kontinent aus reformiert werden könnte. 2016, 25 Jahre später, sagt er: Diese Hoffnung muss ich begraben. Der gebürtige Syrer Bassam Tibi sieht keine Chancen mehr für einen europäischen Islam. Im Magazin Cicero (Juni-Ausgabe) schreibt er, dass der „Kopftuch-Islam“ über den „Euro-Islam“ gesiegt habe: „Den Euro-Islam wird es nicht geben. Ich kapituliere.“

Bassam Tibi: Europa ohne Identität?
Europäisierung oder Islamisierung

Angesichts der Herausforderung durch die Aufnahme von hunderttausenden Flüchtlingen aus dem islamischen Raum und des Umgangs mit den aktuellen Migrationsbewegungen rückt das gestörte europäische Selbstverständnis, die europäische Identitätskrise, immer verstörender ins Bewußtsein. Welche Werte, welche Bürger-Identität, welche Identifikation bietet Europa Flüchtlingen an, die eine neo-absolutistische Weltanschauung vormoderner ethnisch-religiöser Prägung mit nach Europa bringen?

Bassam Tibi diagnostiziert die Vorherrschaft eines Narrativs, das vor lauter Kultur- und Werterelativismus keine Unterscheidung zwischen Toleranz und Selbstverleugnung mehr kennt. Er stellt der mit absolutem Anspruch vorgetragenen Gesinnungsethik aktueller deutscher Politik eine Besinnung auf und ein Eintreten für das entgegen, was Europa zivilisatorisch ausmacht: Eine europäische Kultur, die auf Vernunft und Aufklärung fußt und daraus, mit ausdrücklich universellem Anspruch, unverhandelbare und individuelle Menschen- und Freiheitsrechte ableitet, für sie aktiv eintritt – und sie zugleich entschieden gegen antidemokratische Ideologien verteidigt, die durch ihren totalitären Anspruch Demokratie, Freiheit und die offene Gesellschaft als solche bedrohen und akut gefährden.

Bassam Tibi, Jahrgang 1944, wuchs in Damaskus auf und lernte bereits als Kind den kompletten Koran auswendig. 1962 kam er nach Deutschland, wo er Sozialwissenschaft, Philosophie und Geschichte studierte – unter anderem bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno. Mit 28 Jahren wurde er Professor für Internationale Beziehungen in Göttingen. Tibi lehrte und forschte u.a. an der Universität Göttingen, in Harvard, an der Cornell University (Ithaca, New York), in Berkeley und Yale; daneben hatte er mehrfach DAAD-Gastprofessuren in Afrika und Asien inne. Seit 2014 hat er seine Lehrtätigkeit in Göttingen als Professor emeritus wieder aufgenommen.

Veröffentlicht unter Aufklärung über den Islam, Europäisierung oder Islamisierung?, Flüchtlinge - اللاجئين

AG F+M im Gespräch mit syrischen Kurdenchef Saleh Muslim Mohamad – Türkei erlässt gegen ihn Haftbefehl

AG F+M Leiterin Rebecca Sommer fungierte als Übersetzerin im Gespräch zwischen Bundestagsabgeordneten und Regierungsvertretern der autonomen von Kurden kontrollierten Region Nordsyriens, Rojava.

AG F+M Leiterin Rebecca Sommer fungierte als Übersetzerin im Gespräch zwischen Bundestagsabgeordneten und Regierungsvertretern der autonomen von Kurden kontrollierten Region Nordsyriens, Rojava.

Der Kovorsitzende der kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) in Syrien, Saleh Muslim Mohamad, hat einen Stopp der deutschen und europäischen Unterstützung für die Türkei gefordert.

Im Gespräch am 10. November 2016 mit Bundestagsabgeordneten in Berlin sagte er, insbesondere die Ergebnisse der Luftaufklärung durch deutsche »Tornados« über Syrien dienten Ankara für den Kampf gegen die Kurden. »Die Türken haben nach wie vor gute Beziehungen zum Daesch (Islamischer Staat, IS), an den sie Zieldaten weitergeben. Zum anderen nutzen sie die Aufklärungsergebnisse für ihre eigenen Angriffe auf die kurdischen Gebiete«, so Saleh Muslim.

Von der deutschen Bundesregierung verlangte der kurdische Politiker, die Waffenlieferungen an die Türkei einzustellen. Zudem solle sich Berlin dafür einsetzen, die Milliardenhilfen der EU für Ankara zu beenden. Ansonsten drohe in der Region eine weitere Zuspitzung, warnte der PYD-Chef. »Eine ungeschickte Bewegung und die Situation in Syrien droht international zu eskalieren. Deutschland kommt hier eine große Verantwortung zu.«

Am Dienstag war bekanntgeworden, dass die türkische Justiz Haftbefehl gegen Saleh Muslim Mohamad erlassen hat.

Seit dem Putschversuch von Mitte Juli geht die türkische Regierung unter Recep Tayyip Erdogan kompromisslos gegen Oppositionelle vor. Betroffen sind immer wieder kurdische Aktivisten – am Dienstag wurden erneut 48 Haftbefehle ausgestellt.

Eine Welle der Empörung hatte das Vorgehen der Regierung Anfang November ausgelöst, als Abgeordnete der prokurdischen Oppositionspartei HDP festgenommen wurden. „Präsident Erdogan will die Kurden ausradieren“, sagte damals Salih Muslim. Die Verhaftung der Abgeordneten sei erst der Anfang. „Er wird den Krieg so lange weiterführen, bis keiner von uns mehr übrig ist.“

Nun ist er auch persönlich betroffen. Auch gegen den PYD-Chef wurde am Dienstag ein Haftbefehl ausgestellt, meldete die staatliche türkische Agentur Anadolu.

Die USA unterstützen die YPG Miliz in Syrien im Kampf gegen den „Islamischen Staat“. Die YPG ist der militärische Arm der Partei PYD Salik Muslims. Die türkische Regierung bezeichnet beide Organisationen sowie die PKK als Terrororganisationen.

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Arbeitsmarkt für Flüchtlinge undurchschaubar

STUDIE DER FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG
Arbeitsmarkt für Flüchtlinge undurchschaubar
Von PITT VON BEBENBURG

Der deutsche Arbeitsmarkt ist für Flüchtlinge nur schwer zu verstehen, was nicht nur an der Sprachbarriere liegt. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten, das der FR vorliegt.

Mit den unterschiedlichsten Projekten versuchen Verwaltung, Verbände und Unternehmen, Flüchtlinge in Ausbildung und Arbeit zu bringen. Das funktioniert aber nicht richtig, weil es an einem Gesamtkonzept fehlt, das auch für die Flüchtlinge durchschaubar ist. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Sozialwissenschaftlers Matthias Knuth von der Universität Duisburg-Essen, das im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung entstand und am Dienstag vorgestellt wird.

„Die Konstruktion von Maßnahmen und Projekten spiegelt weniger die Bedarfe der Flüchtlinge als die Bedürfnisse der Akteure, Handlungs- und Kooperationsfähigkeit zu demonstrieren“, lautet das Urteil Knuths, das er am Dienstag in Berlin mit hochrangigen Vertretern des Arbeitsministeriums, der Arbeitsagentur und der Gewerkschaften diskutieren will. Knuth ist Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung.

Für die Betroffenen sei es „nicht nur aus sprachlichen Gründen unmöglich“, die Logik des Arbeitsmarktes zu verstehen. Denn für den Zugang zu Ausbildung und Beschäftigung spielten unüberschaubare Faktoren eine Rolle – von einer fiktiven Bleibeperspektive, die vom Herkunftsland abhängig ist, über die Dauer des rechtmäßigen Aufenthalts oder den Status als Asylbewerber, Flüchtling oder „subsidiär Schutzberechtigter“.

Angesichts dieser Unübersichtlichkeit bleibe den Flüchtlingen nichts anderes übrig, als sich mit jenen zu vergleichen, die sie für vergleichbar hielten – die es aber nach deutschem Recht oft gar nicht seien. Das habe gravierende Auswirkungen. „Die erste Erfahrung, die Neuankömmlinge mit dem deutschen Rechtsstaat machen, ist daher die Erfahrung scheinbarer Willkür“, notiert der Forscher. Das sei aber für eine Eingewöhnung „in das deutsche Rechts- und Wertesystem extrem schädlich“.

Knuth hatte für seine Expertise Interviews mit Trägern von Arbeitsmarkt-Maßnahmen geführt, mit Großunternehmen, einem Jobcenter und den Wohlfahrtsverbänden. Dabei hat er festgestellt, dass „Brückenlösungen“ für Flüchtlinge ohne deutsche Sprachkenntnisse fehlten.

Hilfsprogramm für alle
Derzeit steckten die Betroffenen in einem Dilemma. Ohne Sprache erhielten sie nicht einmal ein Praktikum. Aber ohne eine Integration in die Arbeitswelt werde auch der Spracherwerb schwierig. „Wenn hier keine Brückenlösungen gefunden werden, kann die Arbeitsmarktintegration allein am Sprachproblem scheitern“, folgert der Sozialwissenschaftler.

Zudem bedauert Knuth, dass die Flüchtlinge in die duale Ausbildung gedrängt würden. „Wer als Flüchtling eigentlich an die Hochschule strebt, aber in eine auf die duale Ausbildung zielende Förderungsschiene geleitet wird, ohne von Sinn und Wert der dualen Ausbildung überzeugt werden zu können, wird am Ende dann doch auf dem überfüllten Arbeitsmarkt für formal nicht Qualifizierte landen“, befürchtet der Wissenschaftler.

Besondere Förderung benötigen aus Knuths Sicht Frauen und ältere Flüchtlinge. Frauen seien „erheblich unterrepräsentiert“ in den Maßnahmen, die derzeit liefen. Zu den Älteren zählt Knuth auch Menschen, die noch keine 50 Jahre alt sind, aber erst die deutsche Sprache lernen müssen. Mit 50 oder 55 Jahren würden sie es schwer haben, angestellt zu werden. Umso wichtiger sei es, jetzt Lösungen für sie zu finden, damit sie nicht zu absehbar Langzeit-Arbeitslosen würden.

Als Lösung schlägt der Forscher ein Bundesprogramm „Arbeitsmarktintegration“ vor, das nicht nur für Flüchtlinge zugänglich sein soll, sondern für „alle Personen im Erwerbsalter mit Problemen des Arbeitsmarktzugangs“. Die Menschen sollten, wenn nötig, über mehrere Jahre hinweg begleitet werden. Als Kern des Programms sieht Knuth eine „verlässliche Beratungs- und Betreuungsstruktur“ an – damit jede und jeder Betroffene seinen Weg finden kann.

Günther Schultze, Migrationsexperte der Friedrich-Ebert-Stiftung, kann diesem Ansatz viel abgewinnen. „Wenn wir diese Reformen auf den Weg bringen, hat die Flüchtlingszuwanderung den Anstoß gegeben für eine bessere Arbeitsmarktpolitik insgesamt“, hofft er.

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BERLIN, 10. November 2016: Fachgespräch über Rojava-Kurdistan (Nordsyrien) und seinen Kampf gegen den antisemitischen Islamismus, für Autonomie und Freiheit und für den Schutz der Minderheiten

Fachgespräch über Rojava-Kurdistan (Nordsyrien) und seinen Kampf gegen den antisemitischen Islamismus, für Autonomie und Freiheit und für den Schutz der Minderheiten

am 10. November 2016, 20. 00 Uhr, im Haus der Bundespressekonferenz, Pressehaus/0103, – Sitzungsaal 107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin.

Der Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus e. V. (http://www.koordinierungsrat.org/) und einer seiner Mitgliedsverbände (Kurdische Gesellschaft für die Vereinten Nationen – UNA Kurd e.V.) laden dieAußenbeauftragte von Westkurdistan (Rojava-Kurdistan/Nordsyrien), Frau Sinam Mohamed, zu einem Podiumsfachgespräch ein.

Das Gesprächsthema wird sich u. a. auf den Kampf gegen den islamistischen Terrorismus und den Antisemitismus in Syrien und im Irak beziehen, auf die Überlebenssicherung und die Religionsfreiheit insbesondere der Minderheiten in der Region, etwa der Jesiden, Drusen, Aleviten oder Aramäer beziehen. Das Engagement für die kurdische Autonomie und Selbstbestimmung in Syrien sowie für das gute Zusammenleben der Völker, dabei vor allem zwischen den kurdischen Kantonen und Israel in der Abwehr des regional verbreiteten Antizionismus werden diskutiert.

Auch die antisemitischen Verhältnisse in Deutschland und Europa und die wichtigen Abwehraufgaben von Kurden, Aleviten, Jesiden und Aramäern spielen bei dem Fachgespräch in diesem Zusammenhang eine Rolle.

Auf dem Fachpodium nehmen auch die Ko-Kuratoriumsvorsitzende des Koordinierungsrats Frau Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (CDU/CSU: stv. Vors. der Deutsch-Israelischen Parlamentariergesellschaft) und der Ko-Kuratoriumsvorsitzende Herr Prof. Gert Weisskirchen (MdB a. D., SPD, früher außenpolitischer Sprecher) teil.

Der Ko-Vorsitzende von Rojava-Kurdistan/Nordsyrien, Herr Salih Muslim (Ko-Vorsitzender der Partei der Demokratischen Union – PYD), und der Vertreter der demokratischen Selbstverwaltung von Rojava-Kurdistan/Nordsyrien in Deutschland, Herr Hekmat Ibrahim, gehören zu den Teilnehmern des Fachgesprächs.

Geleitet wird das Podium und insgesamt das Fachgespräch von Herrn Klaus Faber (Rechtsanwalt, Staatssekretär a. D., Vors. des Koordinierungsrats deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus e. V.) und von Herrn Giyasettin Sayan (MdA a.D., Vors. der Kurdischen Gesellschaft für die Vereinten Nationen – UNA Kurd e V.).

Wir bitten mit Rücksicht auf die Raumverhältnisse um Anmeldung bei Herrn Giyasettin Sayan(giyasettinsayan50@gmail.com) oder bei Herrn Klaus Faber (Klaus_Faber@t-online.de) möglichst bis zum 7.11. 2016, 10:00 Uhr.

Klaus Faber, Giyasettin Sayan

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DISKUSSION: Video“Head to Head – Do Arab men hate women?“

Video“Head to Head – Do Arab men hate women?“

„Why do they hate us?“

With these five words in a controversial magazine article, Egyptian-American journalist Mona Eltahawy shot to fame, unleashing a devastating critique of women’s rights in the Arab world.

In the season premiere of Head to Head , Mehdi Hasan challenges Eltahawy on her views regarding the status of women in Arab states.

Are Arab or Muslim societies inherently patriarchal? And how does the narrative of Islam as sexist play into geo-politics and Western stereotypes of the Middle East?

Joining the discussion is Dr Aitemad Muhanna of the London School of Economics’ Middle East Centre; self-proclaimed progressive Imam Dr Taj Hargey; and Dr Shuruq Naguib, a British-Egyptian academic from Lancaster University.

Veröffentlicht unter Aufklärung über den Islam, Europäisierung oder Islamisierung?, Islam und Menschenrechte, VIDEO

DISKUSSION: Video: „Head to Head – What is wrong with Islam today?“

Is there really a problem with Islam today? Critics see Muslim women as downtrodden and sectarian conflict dominates the headlines, but for many Muslims this is a gross misrepresentation.
Video – What is wrong with Islam today?

Veröffentlicht unter Aufklärung über den Islam, Europäisierung oder Islamisierung?, Flüchtlinge - اللاجئين, VIDEO

VIDEO „A Factory of Hope (unterirdische Stadt / Aleppo, Syrien)

Eine unterirdische Stadt, verborgen unter der Erde … das klingt wie eine Fiktion, wurde aber in Aleppo, der gefährlichsten Stadt der Welt, zur Wirklichkeit.

VIDEO „A Factory of Hope“hier

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