Treptow-Köpenick – Nachhilfelehrer gesucht für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Wir suchen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge weitere MitstreiterInnen für den Deutsch-Nachhilfe-Unterricht.

Zur Auswahl stehen folgende Termine:
Montag oder Mittwoch von 18:30 – 20:00 Uhr, Wuhlheide – Nähe Tramstation FEZ.
Dienstag oder Donnerstag 19:00-21:30 Uhr Nähe S-Köpenick.

Bitte melden Sie sich bei: arbeitsgruppe_flucht+menschenrechte@lists.riseup.net

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Veröffentlicht unter Abschlussorientierte Qualifizierungen mit integrierter Sprachförderung, AG F+M Deutschunterricht/Deutschkurse für Flüchtlinge und Asylsuchende - (منظمة لمساعدة اللاجئين و حقوق الانسان (تعليم اللغة الالمانية, Asylbewerber طالبي اللجوء, Ehrenamtlich Flüchtlinge unterstützen helfen Berlin Köpenick, Flüchtlinge - اللاجئين, Solidarität statt Ausgrenzung – Flüchtlinge willkommen!, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF)

Last minute in den Herbst – Kursangebote der VHS Treptow-Köpenick

Werden die Abende kälter, wird es Zeit, sich vom Sommer zu verabschieden und das VHS-Programm intensiver zu studieren. Zwar haben viele Kurse bereits im September begonnen, interessante Angebote gibt es aber in Kürze dennoch.

So bietet der Bereich Politik und Zeitgeschehen die Kurse Das politische System der Bundesrepublik Deutschland (24.10.2017, Di, 18:00-19:30 Uhr, 1x, entgeltfrei Kursnummer: TK-1026-H) sowie Testament, Patientenverfügungen und Generalvollmacht (25.10.2017, Mi 18:00-19:30 Uhr, 1x, 5,00 € (2,55 € ermäßigt,) Kursnummer: TK-1500-H) an.

Darüber hinaus laufen in der ersten Herbstferienwoche zahlreiche neue Sprachkurse wie beispielsweise Französisch für den Urlaub auf Niveau A1.1 (Kursnummer TK-4205-H) oder aber auch Online-Kurse im Bereich Arbeit/Beruf/EDV wie Teams erfolgreich entwickeln und leiten – Onlinekurs (Kursnummer TL-5770) , Kosten- und Leistungsrechnung – Onlinekurs (Kursnummer TK-5644) oder auch Erfolgreich moderieren – Onlinekurs (Kursnummer TK-5715).

Gesundheitsbewusste Teilnehmer/-innen finden ein reichhaltiges Angebot an Kochkursen wie Eine kulinarische Rundreise durch Spanien (09.11.2017, Kursnummer TK-3835-H) oder Küchenlust statt Küchenfrust – ein Basiskurs (10.11.2017, Kursnummer TK-3763-H).

Bitte melden Sie sich rechtzeitig vor dem geplanten Start eines Kurses an!
Unsere Bereichsleiter/-innen beraten Sie zu den jeweiligen Sprechzeiten gern. In der zweiten Herbstferien-Woche (30.10. bis 03.11.2017) bleibt allerdings für eine kurze Pause die Volkshochschule geschlossen. Ab 06.11.2017 laufen alle im Programmheft und Internet ausgewiesenen Veranstaltungen und Kurse weiter.

Organisatorische Informationen erhalten Sie weiterhin stets unter Tel. (030) 90297 4055, Fax 030 90297 4050, http://www.vhs-treptow-koepenick.de, oder per E-Mail: anmeldung@vhstk.de sowie zu den Kassenöffnungszeiten.

Allen Besucherinnen und Besuchern der Volkshochschule Treptow-Köpenick wünschen wir eine schöne Herbstzeit!

Rückfragen: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Telefon: (030) 90297-4055

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Studium: Infovortrag für Geflüchtete (11.10.2017, 17 Uhr, Raum 0110 TU Berlin)

11.10.2017, 17 Uhr, Raum 0110 im Hauptgebäude der TU Berlin

Mit der Veranstaltungsreihe „Wegweiser Studium“ beantwortet die Allgemeine Studienberatung der TU Berlin regelmäßig wichtige Fragen rund um das Thema Studium: Studieninteressierte erhalten einen Einblick in das Studienangebot der TU Berlin und bekommen Tipps zu ihrer Studienentscheidung.

Im Wintersemester 2017/18 bieten wir im Rahmen von Wegweiser Studium auch eine Informationsveranstaltung speziell für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund an. Dabei werden Fragen beantwortet, wie: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Ausbildung und Studium? Sollte ich lieber an der Fachhochschule studieren oder an der Uni? Und was davon ist „das Beste“ für mich?
Wir geben einen Überblick über das deutsche Bildungssystem und zeigen, welche Möglichkeiten es an der TU Berlin speziell für Geflüchtete gibt.

Was? Infovortrag: Wie „funktioniert“ Studieren in Deutschland?

Wann? am 11.10.2017, 17 Uhr

Wo? Hauptgebäude der TU Berlin, Raum 0110
Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Für wen? Studieninteressierte mit Fluchthintergrund, Betreuer*innen, alle Interessierten

Das komplette Programm der Reihe Wegweiser Studium finden Sie hier: http://www.studienberatung.tu-berlin.de/wegweiser_studium

Weitere Informationen zu den Angeboten der TU Berlin für Geflüchtete: http://www.studienberatung.tu-berlin.de/in2tu

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DEUTSCHKURSE für Geflüchtete ohne Zugang zu Integrationskursen (Entgeltfrei)

Aktuelles Angebot für Geflüchtete ohne Zugang zu Integrationskursen.

TK-6831-H Altstadt-Kietz
Deutschkurs für Geflüchtete – Erstorientierung – Alltag in Deutschland
A1.1/A1.2
Lehrbuch: wird im Kurs bekannt gegeben.
Kinga Hazay · Musikschule „Joseph Schmidt“ · Freiheit 15 · 2 x Mo bis Fr 9.30 bis 13.30 Uhr · 4. bis 15.9.17 · entgeltfrei · 50 UE · 15-18 Plätze

TK-6851-H – Baumschulenweg
Deutschkurs für Geflüchtete – Erstorientierung 5 – Alltag in Deutschland
Lehrbuch: wird im Kurs bekannt gegeben.
entgeltfrei
Alina Singer · VHS · Baumschulenstraße 79-81 · 2 x Mo bis Fr 10.00 bis 14.15 Uhr · 4. bis 15.9.17 · entgeltfrei · 50 UE · 15-18 Plätze

TK-6861-H- Altstadt-Kietz
Flüchtlingskurs 38.4 – A2.1
Lehrbuch: wird im Kurs bekannt gegeben.
Eva Hügel; Dr. Bernd Gottberg · Mittelpunktbibliothek Alter Markt · Alter Markt 2 · 7 x Mo 10.00 bis 13.15 Uhr; 6 x Di/Do/Fr 10.00 bis 13.15 Uhr · 4.9. bis 17.10.17 · entgeltfrei · 100 UE · 15-18 Plätze · ♿

TK-6871-H -Baumschulenweg
Deutschkurs für Geflüchtete – Erstorientierung – Alltag in Deutschland – A1.1/A1.2
Lehrbuch: wird im Kurs bekannt gegeben.
Wolfgang Trost; Elvira Kamlah · VHS · Baumschulenstraße 79-81 · 2 x Mo bis Fr 13.30 bis 17.30 Uhr · 4. bis 15.9.17 · entgeltfrei · 96 UE · 15-18 Plätze

TK-6841-H-Baumschulenweg
Flüchtlingskurs 35.2 – A1.2
A1.1/A1.2
Lehrbuch: wird im Kurs bekannt gegeben.
Lidia van den Brandt; Adam Kirchner · VHS · Baumschulenstraße 79-81 · 7 x Mi 13.30 bis 16.45 Uhr; 6 x Di/Do/Fr 13.30 bis 16.45 Uhr · 5.9. bis 18.10.17 · entgeltfrei · 100 UE · 15-18 Plätze

Veröffentlicht unter AG F+M Deutschunterricht/Deutschkurse für Flüchtlinge und Asylsuchende - (منظمة لمساعدة اللاجئين و حقوق الانسان (تعليم اللغة الالمانية, AG-F+M Arbeitsgruppe Flucht+Menschenrechte منظمة لمساعدة اللاجئين و حقوق الانسان, Asylbewerber طالبي اللجوء, Flüchtlinge - اللاجئين, Solidarität statt Ausgrenzung – Flüchtlinge willkommen!

Reinbeckhallen sechs Wochen lang frei – Nutzung Handwerks- und Kunstinteressierte

In den Reinbeckhallen haben Handwerks- und Kunstinteressierte die Möglichkeit, sechs Wochen lang die Räumlichkeiten mit anderen zu nutzen, zu teilen und in einen Austausch zu kommen. Die mehrsprachige Einladung findet Ihr im AnhangEinladung – Co-Arbeitsraum.

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Studie über Muslime: Hälfte der Flüchtlinge verweigert Handschlag

Diese Studie deckt sich mit unseren Erfahrungen, auch in unserer ehrenamtlichen Arbeit ist die Verweigerung weiblichen Ehrenamtlichen die Hand zu geben ein Problem. Die Studie beleuchtet noch andere Themen, es lohnt sich den Artikel zu lesen.

Zum Artikel

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DISKUSSION: Alle Befürchtungen sind wahr geworden ! Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Rainer Wendt unzensiert

In einer Sachverständigenanhörung im Innenausschuss des Deutschen Bundestages nahm Raeiner Wendt dazu Stellung , ob das Parlament einen gesonderten Beauftragten ernennen soll, der parallel zur Staatsanwaltschaft ermittelt, wenn den Einsatzkräften strafrechtlich relevante Vorwürfe gemacht werden. Sein Fazit: Eine politische Paralleljustiz brauchen wir mit Sicherheit nicht. Unser Vertrauen haben unabhängig und überparteilich ermittelnde Staatsanwaltschaften, die gestärkt werden müssen. Es kann nicht sein, dass gegen die Polizei solange „ermittelt“ wird, bis Linken und Grünen die Ergebnisse passen!

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ARRIVO Übungswerkstätten Praxisprojekts für geflüchtete Frauen

Vierter Durchlauf des ARRIVO Übungswerkstätten Praxisprojekts für geflüchtete Frauen im Umfang von insgesamt sechs Wochen vom 04.09.-13.10.17. Ziel ist eine Berufsorientierung und -vorbereitung für den handwerklichen Bereich für geflüchtete Frauen. Mehr dazu in der Projektbeschreibung auf Deutsch (im Anhang), Französisch, Arabisch und Farsi.

ARRIVO_Übungswerkstätten_für_Frauen_Infoblatt_Aug_Okt_deutsch

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Notunterkunft adé: Sanierte Merlitzhalle an das Sportamt übergeben

Am 10.08.2017 wurde die sanierte Sporthalle durch das Facility Management an das Sportamt übergeben. Seit Oktober hatten die umfangreichen Sanierungsarbeiten angedauert. Immer wieder war es zu Engpässen gekommen, wurde der Fertigstellungstermin verschoben.
So müssen die Ausschreibungsfristen beachtet werden. Um einen Auftrag auslösen zu können, vergehen ca. 8 Wochen. Die beauftragten Firmen hielten oft Termine nicht ein. Zuletzt gab es Probleme mit der Lieferung der Prallwände. Hier handelt es sich um speziell angefertigtes Holz für Sporthallen, das nicht lieferbar war. Bis auf wenige kleinere Restarbeiten ist die Merlitzhalle wieder hergestellt und kann ab September sowohl für den Schul- als auch den Vereinssport genutzt werden.
Die Schule in der Köllnischen Vorstadt und die Schule an der Dahme werden die Merlitzhalle für den Schulsportunterricht ab der 2. Unterrichtswoche im neuen Schuljahr so lange nutzen, bis ihre eigene Sporthalle in der Glienicker Straße saniert ist. Dazu werden durch das Schulamt organisierte Busse von Montag-Freitag voraussichtlich in der Zeit zwischen ca. 8:00 und 14:30 Uhr die Schülerinnen und Schüler in die Sporthalle fahren und von dort wieder in die Einrichtungen bringen. Finanziert wird das Ganze durch das „Bündnis für den Schulsport“, das durch den Senat auf Grund der flüchtlingsbedingten Einschränkungen ins Leben gerufen wurde.
Aber auch für die Sportvereine wird durch die Hallenfreigabe wieder Normalität in das Vereinsleben eintreten. Die ca. 9 Sportvereine mit ihren ganz unterschiedlichen Angeboten werden durch das Sportamt am 31.08.2017 in die frisch sanierte Sporthalle eingewiesen. Ab September steht die Merlitzhalle auch hier wieder dem Breitensport zu Verfügung.

 

Veröffentlicht unter Asylbewerber طالبي اللجوء, Flüchtlinge - اللاجئين, Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF), Notunterkunft für geflüchtete Menschen in Treptow-Köpenick (NUK in Treptow-Köpenick)

Bundesinnenministerium bestätigt: Kein Pass für Aufenthaltstitel nach Anerkennung erforderlich

Auf Anfrage des Paritätischen Gesamtverbands bestätigte das Bundesinnenministerium, dass Ausländerbehörden verpflichtet sind, schutzberechtigten Personen Aufenthaltstitel zu erteilen, auch wenn die Betroffenen keinen Pass vorlegen. Das niedersächsische Innenministerium wies seine Behörden daher an, die Titel zeitnah nach Anerkennung zu erteilen. Demgegenüber billigt der Berliner Innensenat die fortdauernde Praxis der Berliner Ausländerbehörde, lediglich vorläufige Bescheinigungen auszustellen.

Das Bundesinnenministerium (BMI) bestätigte im Juni schriftlich auf Anfrage des Paritätischen Gesamtverbands, dass die Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen nach Zuerkennung des subsidiären Schutzes (§ 25 Abs. 2 S. 1 Alt. 2 AufenthG) oder Feststellung von Abschiebungsverboten (§ 25 Abs. 3 S. 1 AufenthG) durch das BAMF nicht von der Vorlage eines Passes des Herkunftsstaats abhängig gemacht werden darf. Dies gelte eindeutig auch bei Asylberechtigung (§ 25 Abs. 1 S. 1 AufenthG) oder Flüchtlingsanerkennung (§ 25 Abs. 2 S. 1 Alt. 1 AufenthG). Laut einer Mitteilung des Paritätischen Gesamtverbands hält das BMI eine entsprechende Weisung nicht für erforderlich, da die gesetzlichen Bestimmungen eindeutig seien.

Hintergrund der Anfrage des Paritätischen waren Berichte, wonach die Erteilung von Aufenthaltstiteln nach Zuerkennung eines Schutzstatus von vielen Ausländerbehörden behindert oder verzögert worden sei. Die Ausländerbehörden hätten die Vorlage eines Passes verlangt, obwohl gemäß § 5 Abs. 3 AufenthG davon abzusehen sei. Vielmehr müssten in solchen Fällen nach § 48 Abs. 4 AufenthG Ausweisersatzpapiere ausgestellt werden. Sollte dies trotz Klarstellung des BMI weiterhin auftreten, bittet der Paritätische um Mitteilung.

Das Niedersächsische Innenministerium hat in diesem Zusammenhang in einer Rundmail (siehe vom Flüchtlingsrat Niedersachsen veröffentlichter Erlass vom 5.7.2017) seine Ausländerbehörden angewiesen Aufenthaltstitel zeitnah zu erteilen und zu verlängern und nicht von einer nochmaligen Identitätsprüfung abhängig zu machen. Für die Erteilung sei allein der bindende Anerkennungsbescheid des BAMF maßgeblich. Auf der Seite des Flüchtlingsrats Niedersachsen ist eine Übersicht über die Passpflicht bei Schutzberechtigung abrufbar (siehe Meldung vom 10.7.2017 unter Aktuelles).

Demgegenüber billigt der Berliner Innensenat (siehe vom Flüchtlingsrat Berlin veröffentlichtes Schreiben vom 21.3.2017) die laut Flüchtlingsrat Berlin weiter andauernde Praxis der Berliner Ausländerbehörde anerkannten Schutzberechtigten über Monate hinweg lediglich gesetzlich nicht vorgesehene Bescheinigungen im Din A4 Format auszustellen (siehe vom Flüchtlingsrat Berlin veröffentlichte Bescheinigungen des LABO). Der Senat erklärt in seinem Schreiben, dass Aufenthaltstitel hauptsächlich deshalb nicht sofort erteilt würden, da „sehr häufig nicht alle für die Identitätsfeststellung notwendigen Dokumente vorliegen oder diese noch auf ihre Echtheit überprüft werden müssenn“. Dies wiederspricht jedoch den Angaben des BMI, wonach die Titelerteilung nicht von der Erfüllung der Passpflicht abhängig gemacht werden darf. Ferner behindert diese Praxis lauf Flüchtlingsrat Berlin die Integration der Schutzberechtigten in allen gesellschaftlichen Bereichen wie Arbeit, Bildung und Wohnen (siehe Presseerklärung vom 7.3.2017)

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