Über 100 Geflüchtete treffen sich zum ersten Mal um selbstorganisiert Fussball zu spielen

Trotz eisiger Kälte strömten über hundert Flüchtlinge aus Treptow-Köpenick auf das Kunstrasenfussballfeld, welches vom Jugendsportklub Arena kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, um ihre eigene Flüchtlingsfussballmannschaften zu gründen.

„Es kamen weitaus mehr als erwartet. Leider hatten wir nur einen Platz zum spielen und viele mussten lange warten.“ Sagte einer der AF F+M Organisatoren. „Wir bildeten neun Mannschaften a elf Personen und zusaetzlich zwei Auswechslern, aber mussten immer wieder im 12 Minuten Takt austauschten, so dass jeder mal spielen konnte. Wir hatten zu wenig Zeit da wir um 14:30 Uhr den Platz räumen mussten für ein folgendes Punktspiel“.

„Viele konnten nicht spielen weil sie keine Fussballschuhe hatten, und mussten zusehen, obwohl sie auch gerne gespielt hätten. Aber einige spielten trotz fehlender Bekleidung“ sagte AG F+M Mitglied Nadja Bartniczak und Freundin des Trainers Danny K. der freundlicherweise mit seiner Expertise die Flüchtlinge unterstützte.

„In der Zukunft müssen wir uns nicht nur besser organisieren, sondern auch die richtige Bekleidung besorgen, denn keiner kann mit normalen Schuhen Fussball spielen. Aber das liegt noch vor uns, denn wir haben alle sehr wenig Geld um uns das selber zu finanzieren. Aber erst einmal ist es wichtig das wir überhaupt alle zusammengekommen sind, und so viele von uns“.

„Wir brauchen letztendlich zwei Tage in der Woche, vier Stunden pro Tag, so dass wir mit den Mannschaften trainieren können“ sagte Mraee Mraee.

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