BERLIN, 10. November 2016: Fachgespräch über Rojava-Kurdistan (Nordsyrien) und seinen Kampf gegen den antisemitischen Islamismus, für Autonomie und Freiheit und für den Schutz der Minderheiten

Fachgespräch über Rojava-Kurdistan (Nordsyrien) und seinen Kampf gegen den antisemitischen Islamismus, für Autonomie und Freiheit und für den Schutz der Minderheiten

am 10. November 2016, 20. 00 Uhr, im Haus der Bundespressekonferenz, Pressehaus/0103, – Sitzungsaal 107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin.

Der Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus e. V. (http://www.koordinierungsrat.org/) und einer seiner Mitgliedsverbände (Kurdische Gesellschaft für die Vereinten Nationen – UNA Kurd e.V.) laden dieAußenbeauftragte von Westkurdistan (Rojava-Kurdistan/Nordsyrien), Frau Sinam Mohamed, zu einem Podiumsfachgespräch ein.

Das Gesprächsthema wird sich u. a. auf den Kampf gegen den islamistischen Terrorismus und den Antisemitismus in Syrien und im Irak beziehen, auf die Überlebenssicherung und die Religionsfreiheit insbesondere der Minderheiten in der Region, etwa der Jesiden, Drusen, Aleviten oder Aramäer beziehen. Das Engagement für die kurdische Autonomie und Selbstbestimmung in Syrien sowie für das gute Zusammenleben der Völker, dabei vor allem zwischen den kurdischen Kantonen und Israel in der Abwehr des regional verbreiteten Antizionismus werden diskutiert.

Auch die antisemitischen Verhältnisse in Deutschland und Europa und die wichtigen Abwehraufgaben von Kurden, Aleviten, Jesiden und Aramäern spielen bei dem Fachgespräch in diesem Zusammenhang eine Rolle.

Auf dem Fachpodium nehmen auch die Ko-Kuratoriumsvorsitzende des Koordinierungsrats Frau Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (CDU/CSU: stv. Vors. der Deutsch-Israelischen Parlamentariergesellschaft) und der Ko-Kuratoriumsvorsitzende Herr Prof. Gert Weisskirchen (MdB a. D., SPD, früher außenpolitischer Sprecher) teil.

Der Ko-Vorsitzende von Rojava-Kurdistan/Nordsyrien, Herr Salih Muslim (Ko-Vorsitzender der Partei der Demokratischen Union – PYD), und der Vertreter der demokratischen Selbstverwaltung von Rojava-Kurdistan/Nordsyrien in Deutschland, Herr Hekmat Ibrahim, gehören zu den Teilnehmern des Fachgesprächs.

Geleitet wird das Podium und insgesamt das Fachgespräch von Herrn Klaus Faber (Rechtsanwalt, Staatssekretär a. D., Vors. des Koordinierungsrats deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus e. V.) und von Herrn Giyasettin Sayan (MdA a.D., Vors. der Kurdischen Gesellschaft für die Vereinten Nationen – UNA Kurd e V.).

Wir bitten mit Rücksicht auf die Raumverhältnisse um Anmeldung bei Herrn Giyasettin Sayan(giyasettinsayan50@gmail.com) oder bei Herrn Klaus Faber (Klaus_Faber@t-online.de) möglichst bis zum 7.11. 2016, 10:00 Uhr.

Klaus Faber, Giyasettin Sayan

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Flüchtlinge - اللاجئين veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu BERLIN, 10. November 2016: Fachgespräch über Rojava-Kurdistan (Nordsyrien) und seinen Kampf gegen den antisemitischen Islamismus, für Autonomie und Freiheit und für den Schutz der Minderheiten

  1. Pingback: AG F+M im Gespräch mit syrischen Kurdenchef – Türkei erlässt Haftbefehl gegen syrischen Kurdenchef Saleh Muslim Mohamad | Arbeitsgruppe FLUCHT + MENSCHENRECHTE

Kommentare sind geschlossen.