Wie wir uns mit übertriebener Toleranz und angeblicher Religionsfreiheit selbst Schaden und die innere Sicherheit gefährden

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Von Christian Zimmermann
Vorstandsmitglied des Deutschen Solidaritätskomitees für einen freien Iran

Die Prävention gegen Extremismus in den Hände von Extremisten – ein Skandal

Bundesregierung kämpft mit Extremisten gegen Extremismus: Ausgerechnet mit ausgemachten Unterstützern iranischen und internationalen Terrors will die Bundesregierung gegen die Radikalisierung von Muslimen in Deutschland vorgehen. Ende Juli soll ein dreitägiger Workshop gegen Extremismus stattfinden, der von Organisationen getragen wird, die teilweise direkt der iranischen Führung unterstehen. Wortreicher Titel der Veranstaltung: „Islamverständnis zwischen Rationalität und Radikalität – Historisch-theologische Hintergründe und soziale Herausforderungen“.Förderer: Das von Katarina Barley (48, SPD) geführte Familienministerium, im Rahmen des Programms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“.

Zum vorliegendem Fall der finanziellen Unterstützung von Terrorzellen

Es häufen sich die Fälle, dass auf staatliche Kosten Extremismusbekämpfung in die Hände von Vertretern des Extremismus gegeben wird. Dieser Skandal ist scheinbar kein Zufall oder ein Versehen aufgrund von Unkenntnis, sondern geschieht bewusst.

Ein sunnitischen Junge will ein Attentat begehen und wird noch vor der Tat entdeckt. Die Aufarbeitung seiner Radikalisierung wird in die Hände eines Salafisten gegeben. Es soll ein bedauerlicher Fehlgriff gewesen sein.

Nun recherchiert die BILD, dass das Familienministerium mit über 18.000€ einen dreitägigen Workshop finanziert , der von dem al Mustafa Institut in Berlin veranstaltet wird. Im Juli empfing der Bundespräsident den iranischen Außenminister Sarif , der mehrfach den Holocaust leugnete , zur Vernichtung des Staates Israel aufruft . Immer wieder stößt man auf Fälle, doch alle einer gewissen Systematik folgen, nämlich gerade mit denen den Kontakt zu suchen und Lösungsansätze zu verfolgen, die selbst Teil des Problem sind. Darüber hinaus scheint dieses Vorgehen, gerade dort zu passieren, wo SPD, Linke und Grüne das Sagen haben.

Aktuelles Beispiel ist wieder einmal der Iran und seine verlängerten Arme in Deutschland. Der Iran betreibt außerhalb seiner Grenzen eine mehrstufige Poilitik der Einmischung in andere Staaten und Gesellschaften. Dies beruht auf dem Ziel der Verfassung , den zugrundeliegenden Mahadismus, eine extrem fundamentalistische Richtung des schiitischen Islam in die Welt zu exportieren , um sie letztlich zu „befreien“. Dazu betreibt der Iran militärisch die Qudseinheiten der Revolutionsgarden, die neben der Hisbollah und der Hamas noch viele schiitische Milizen befehligt und finanziert. Daneben betreibt er über seine Auslandsbotschaften ein breites Netz von geheimdienstlichen Tätigkeiten. Drittens betreibt der Iran ein weltumspannendes Netz von religiösen und kulturellen Insitutionen, deren Ziel die Verbreitung seiner extremen Ideen ist. Dazu gehören ca. 150 Ableger der al Mustafa Universität weltweit, eines davon ist die Al Mustafa Institut in Berlin.

Genau dieses Institut veranstaltet nun einen Workshop zum Thema: Islam zwischen Rationalität und Radikalität.
Ziel soll zu allererst die Vermittlung eines „rationalen Islamverständnisses im Vergleich zu einer radikalen Interpretation der Schriftquellen“ sein.

Dieser anscheinend „moderaten“ Herangehensweise wiederspricht jedoch die praktische wie auch theoretische Ausrichtung des Institutes, dass sich vollständig auf den Willen des Großen Führers Chameni beruft. Und hier haben wir es mit der Unterstützung jenes extremen islamischen Fundamentalismus zu tun, der weltweit Terror in die Gesellschaften trägt.

Das diese Aktivitäten nicht verboten, sondern auch noch staatlich finanziert werden, ist ein Skandal und beweist einmal mehr, wie wir uns mit übertriebener Toleranz und angeblicher Religionsfreiheit selbst Schaden zufügen und die innere Sicherheit gefährden. Der Dialog mit diesen Kräften ist falsch und verstärkt nur deren terroristischen Aktivitäten und das Gefühl einer Überlegenheit und Berechtigung, in unsere Gesellschaft einzugreifen.

Da hilft nur Aufklärung und gemeinsamer PROTEST

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Weitere Information:
Al-Mustafa-Moschee in Neukölln Prediger in Berlin feiert libanesischen Terroristen
Das Berliner Al-Mustafa-Institut und seine Verwicklung mit dem antisemitischen Al-Quds-Tag der Mullahs

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