Muslimbrüder suchen Einfluss auf Flüchtlinge

Der Brandenburger Verfassungsschutz warnt nach Tagesspiegel-Informationen vor zunehmenden Versuchen der der radikal-islamistischen Muslimbruderschaft, auch in Brandenburg Fuß zu fassen. Konkret geht es um einen Verein, der von Sachsen aus auf Expansionskurs ist und nun bestrebt ist, an mehreren Orten in Brandenburg neue Strukturen aufzubauen.

Der Verfassungsschutz hat die Verantwortlichen in mehreren Städten und Landkreisen intern gewarnt, der Verein „Sächsische Begegnungsstätte“ (SBS) könne versuchen, aus Mangel an Gebetsräumen Einfluss auf Muslime in Brandenburg zu nehmen, die im Zuge der Flüchtlingswelle nach Deutschland gekommen sind.

In Sachsen unterhält der Verein bereits an acht Standorten Immobilien, die er gekauft, gemietet oder per Erbbaupacht erworben hat, unter anderem in Dresden, Leipzig, Riesa, Meißen, Pirna, Görlitz und Freital. Es soll sich bislang um kleine Gebetsräume handeln, in Pirna soll ein großes multikulturelles Begegnungszentrum aufgebaut werden, 2017 hat es dort bereits Kinderferiencamps gegeben. Inzwischen soll der Verein auch in Senftenberg im Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Süden Brandenburgs ein Objekt gekauft haben.
In Brandenburg betreibt der Verein schon eine Moschee

In Luckenwalde (Teltow-Fläming) gebe es ähnliche Bestrebungen, hieß es. In Cottbus soll SBS-Geschäftsführer Saad Elgazar nach Erkenntnissen des Brandenburger Verfassungsschutzes versucht haben, auf die religiöse Gemeinde der Muslime Einfluss zu nehmen. Auch die Stadt Wriezen (Märkisch-Oderland) ist bereits vom Verfassungsschutz zu möglichen Aktivitäten des Vereins beraten worden. In Brandenburg/Havel betreibt der SBS bereits eine Moschee. . . . Artikel weiterlesen HIER

Hintergrundinformation: Claims abstecken im Osten

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