Eid al-Adha عيد الأضحى: Teilnahme der AG F+M / muslimischen Opferfest in Neukölln

Eid al-Adha, das Opferfest oder „Große Fest“, ist das höchste Fest des Islam. Heute war der letzte Tag.

Unsere Arbeitsgruppe Flucht + Menschenrechte (AG F+M) wurde vom Theologenverein e.V. und dem Türkischen Bildungsverein e.V. eingeladen bei dem von ihnen organisierten Opferfest auf der Reuterstrasse in Neukölln teilzunehmen.

Viele Flüchtlinge, auch von unserer Tanzgruppe HEIMATSTERNE, kamen zu dem Fest, und tanzten gemeinsam mit der türkischen Gemeinde traditionelle Ringtänze. Diese Tänze sind vor allem Syrern aus Kobanê (Grenzgebiet Syriens und der Türkei) gut  bekannt.Rebecca_Sommer_Opferfest_Neukoelln

AG F+M Leiterin Rebecca Sommer hielt eine Rede über die ehrenamtliche Arbeit mit Geflüchteten, und rief die vorwiegend türkische Gemeinde des Strassenfestes auf sich für Geflüchtete zu engagieren. Sie wies darauf hin das die meisten Flüchtlinge aus Kriegsgebieten kommend keine „armen Bettler“ sind, sondern Menschen“so wie Du und ich“ die dem Terror entfliehen mussten. „Sie kommen mit Bildung, hatten Berufe, Häuser, Land, sie sind Architekten, Anwälte, haben studiert, haben ihr Abitur gemacht. Sie brauchen hier in Deutschland vor allem Unterstützung auf Augenhöhe, Begleitung bei dem erlernen der deutschen Sprache, den Gängen zu den Behörden, Arztbesuchen, bei der Wohnunssuche, oder im Fall der jugendlichen minderjährigen Flüchtlinge – Vormünder“.

AG F+M Mitglieder informierten die Zuhörer über die Realität und die Situation der Syrischen Bevölkerung als auch die der Flüchtlinge. “ Wir haben seit tausenden von Jahren friedlich zusammengelebt. Yeziden, Kurden, Arabisch, Christen und Muslime. In meinem Dorf waren wir alle befreundet, wir haben gut zusammengelebt. Woher kommen diese neuen Waffen und Gruppen, wer verkauft sie und welche Interessen stecken dahinter?“

„Warum kommen so viele von uns nach Europa? Die islamischen Länder haben ihre Tür zu gemacht. Sie verwehren uns, ihren muslimischen Brüdern und Schwestern die Nächstenliebe und Hilfe die wir so dringend benötigen. Deshalb kommen so viele von uns hier her bis nach Deutschland, da wir kein Visum erhalten um in ein muslimisches Nachbarland zu fliehen, die Grenzen sind zu. In der Türkei ist es sehr sehr schwer für uns, es ist teuer, und wir erhalten keine Unterstützung so das wir dort aus eigener Kraft unser Leben wieder aufbauen könnten“.

AG F+M: Auch feierten einige unserer syrischen Flüchtlingstanzgruppe HEIMATSTERNE beim Opferfest mit.

AG F+M: Auch feierten einige unserer syrischen Flüchtlingstanzgruppe HEIMATSTERNE beim Opferfest mit.

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